Alpaka Skizze

Alpaka ist nach wie vor der Klassiker in Naturhaardecken und unser Bestseller.

Das Lama ist größer und stämmiger als das Alpaka und wird vorwiegend als Lasttier eingesetzt. Das Lama-Haar ist etwas brüchiger und spröder als das Alpaka-Haar. Wir verwenden deshalb nur das Alpakahaar. Das Heimatland der Alpakas ist Peru.
Das Alpaka als auch das Lama gehört zur Familie der Kamele.

Es existieren ca. 3,5 Mio. Tiere. Die jährliche Produktion umfasst ca. 4 Mio. kg /Jahr

Schur:

Davon entfallen ca.

10-15 % Baby                    22,5 Mikron
10 % Suri                           22,5 Mikron
60 % FS Feinspinning    25,5 Mikron
15 % Coarse                      30,0 Mikron und gröber

Baby Alpaka:

Der Begriff Babyalpaka bezieht sich auf Alpakahaar das besonders fein im Ursprung nach Feinheit und Farbe (sortiert) wird und einer durchschnittliche Feinheit von ca. 22, 5 Mikron (1 Mikron =1/1000mm) entspricht. Jüngere Tiere haben in der Regel auch feinere Haare als ausgewachsene Tiere. Neben dem Alter der Tiere kommt es aber auch auf die Fellpartie und die Züchtung an und den Lebensbedingungen (Klima) wie fein die Haare ausgeprägt sind. Laut Textilkennzeichnungsgesetz ist lediglich die Beschreibung Alpaka vorgesehen und wird als solches von uns auch so am Etikett deklariert.

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Allergiker geeignet:

an dieser Stelle ist anzumerken, dass oft damit beworben wird dass das Alpakahaar kein Lanolin enthält und deshalb für Allergiker besonders geeignet ist. Diese verklausulierte Beschreibung hat Alpakahaar mit all den positiven Eigenschaften überhaupt nicht als werbebildende Massnahme notwendig.

Erklärung: Als Lanolin wird das Wollfett oder Wachs der Schafe bezeichnet, welches an der Oberfläche der Haare oder Wolle anhaftet und beim Waschprozess reduziert wird und z.B. für Pflegeprodukte, Kosmetik oder Seifen weiterverarbeitet werden. Natürlich enthält Alpakahaar auch Fett. So gut wie alle Säugetiere haben Talgdrüsen, diese Talgdrüsen produzieren Fett und sorgen für eine geringe Anschmutzung des Tierfelles, weisen Regentropfen ab und lassen diese abperlen und schützen vor allem die Haut der Tiere vor dem Austrocknen. Im englisch angloamerikanischen Raum spricht man lediglich von greasy oder washed (-wool, -alpaka, -cashmere etc.). Der Fett und Schmutzanteil kann bei ungewaschener Wolle oder Alpaka bis zu 30 % betragen.

25 % der Schur wird in Peru selbst bis zum Fertigprodukt verarbeitet und zum Großteil an Touristen verkauft. Bei der Züchtung liegt die Betonung auf weiss, weil davon die

kräftigen Farben gefärbt werden können.

 

24 naturtoene des alpakahaares, bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Alpakahaar wird in Peru auf bis zu 26 Naturtönen sortiert (siehe oben).  Naturtöne gehen von weitgehend rein sortierten Tönen von weiss, creme, beige, braun, marone, schwarz (obere Reihe)

und von Melangetönen (meliert) von silber, grau, anthrazit, beige, braun, dunkelbraun.
untere Reihe).

Das Alpakahaar hat einen ausgeprägten Haarcharakter, ist glatt und geschmeidig und fühlt sich weich an. Eine weitere Besonderheit ist der edle natürliche Glanz.

Alpaka am Maccu Piccu in Peru

Alpaka am Maccu Piccu in Peru

Alpaka aus Peru mit cremefarbenem Fell

Erste Wahl für uns sind die gewebten Alpakadecken von Ritter Decken, welche über die entsprechenden Maschinen und das know how verfügen, damit die natürlichen Eigenschaften des Edelhaares voll zur Geltung kommen.

Babyalpaka: ca. 31 Euro/kg unversponnen

alpakaherde am Wasser

Alpakahof-Beinberg